Ausstellung

Ausstellung

ERMORDET IN GRAFENECK,HARTHEIM UND PIRNA-SONNENSTEIN

07.11.2026 - 17.01.2027
Erinnerungs- und Lernort „Halle 116“
Karl-Nolan-Str. 2-4, 86157 Augsburg

DIE OPFER DER „AKTION T4“ AUS BAYERN

Über 7.600 Menschen aus bayerischen Heil- und Pflegeanstalten wurden 1940/41 im Rahmen der „Aktion T4“ in nationalsozialistischen Tötungsanstalten ermordet.

An sie erinnert die Wanderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der `Aktion T4´ aus Bayern“. Sie erzählt 14 Lebensgeschichten von bayerischen Opfern, die als vermeintlich „lebensunwert“ ermordet wurden.
Gleichzeitig beleuchten die Biografien Aspekte der Stigmatisierung und Verfolgung von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Krankheiten im Nationalsozialismus. Weitere Tafeln ordnen die NS-Krankenmorde historisch ein und erläutern die Hintergründe der „Aktion T4“.

Die Ausstellung wird durch zahlreiche Inhalte und Arbeiten lokaler Initiativen der Erinnerungsarbeit ergänzt, etwa die Biografien Augsburger „Euthanasie“-Opfer.

Sie ist – zusätzlich zur Dauerausstellung – zu den regulären Öffnungszeiten der „Halle 116“ in der Schotte 4 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Dauerausstellung im Erinnerungs- und Lernort „Halle 116“ erzählt die Geschichte Augsburgs im 20. Jahrhundert: vom Aufstieg des Nationalsozialismus über KZ- und Zwangsarbeit in der Region bis hin zur Nachkriegszeit und US-amerikanischen Präsenz in der Stadt. Am historischen Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Pfersee vermitteln Dokumente, Fotografien, Biografien und interaktive Angebote die Bedeutung von Frieden und Demokratie.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer

Hauptorganisator:

Gegen Vergessen- Für Demokratie e.V.
Arbeitskreis NS-Medizinverbrechen
Stadt Augsburg
Bezirk Schwaben