Veranstaltung

Buchpräsentation und Gespräch

»… und es wurde Licht!« Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel

19.11.2026 18:00 Uhr
Synagogenzentrum Potsdam
Schloßstraße 8, 14467 Potsdam

Gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – auch nicht, wenn sie aus Israel kommen. Dabei gibt es sie, und sie sind nachzulesen in diesem Buch. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet, entgegen der üblichen Fernsehbilder, aus einer bewegten Gesellschaft, in der Juden und Araber längst ein Zusammenleben gefunden haben, das den Vorstellungen von ewigem Hass (von Politikern auf beiden Seiten gern geschürt) nicht entspricht. Eine friedliche und zugleich brüchige Co-Existenz auf dem Vulkan – davon erfährt man in diesen Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel. Gegenseitige Pogrome sind zwar an der Tagesordnung, gegenseitige Hilfe, Solidarität, Nachbar- und Freundschaft aber auch.
»Avidan suchte das Gespräch mit denen, die Brücken bauen und deeskalieren.

Herausgekommen ist ein sehr beeindruckendes Buch.« (Almut Engelien, RBB)

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. 2017 erschien sein Buch »Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete (dtv) und 2023 »›… und es wurde Licht!‹ Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel« (Berenberg).

Kooperationspartner:

Jüdische Gemeinde Stadt Potsdam e.V. , Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung, Moses Mendelsohn Zentrum

Hauptorganisator:

Gegen Vergessen - Für Demokratie / RAG Brandenburg