Veranstaltung

Vortrag + Gespräch

Vom Gerichtssaal in die Gesellschaft und zurück?

04.12.2025 19:00 Uhr
Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm Ring 28 , 48145 Münster

Der Prozess gegen den ehemaligen SS-Mann Ernst König, der von 1987 bis 1991 in Siegen stattfand, stellt ein ebenso exemplarisches wie einzigartiges Verfahren dar: exemplarisch, weil es – wie viele andere NS-Prozesse – erst durch das Engagement von Überlebenden und ihren Angehörigen angestoßen wurde; einzigartig, weil es das erste Verfahren war, das sich ausschließlich mit dem NS-Völkermord an Sinti* und Roma* befasste.

Im Zentrum des Vortrags steht die Bedeutung des König-Prozesses im Kontext der juristischen Auseinandersetzung mit den Verbrechen an Sinti* und Roma* im Konzentrations-und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Der Vortrag verortet diese und andere juristische Auseinandersetzungen im Spannungsfeld einer sich wandelnden gesellschaftlichen Erinnerung an den Holocaust – insbesondere an die Verfolgung und Ermordung der Sinti* und Roma*

Kooperationspartner:

Gegen Vergessen – Für Demokratie Regionalarbeitsgruppe Münsterland e.V., Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.