Veranstaltung
MAUERSPRINGER
DOKUMENTARFILM (2022), 43 Min.
Regie: Christian Klemke, Dieter Wulf
Produktion: KOBERSTEIN FILM GmbH
Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Erzählt wird von einem Ereignis, das in 28 Jahren der Berliner Mauer einmalig blieb. Einmal über die Mauer – das größte Wagnis, das man sich als Jugendlicher in der DDR überhaupt nur vorstellen konnte. Fast spielerisch gelingt das Joachim „Mücke“ Mückenberger und Rainer „Sturmo“ Wulf, zwei Jugendlichen aus einem Potsdamer Grenzgebiet Anfang der 1970er Jahre. Ein Mauersprung in den Westen. Völlig unbemerkt hin und sogar wieder zurück. 24 Stunden West-Berlin, ihr geheimer „Tagesausflug“, der dennoch nicht ohne Folgen blieb. Der Film taucht nicht nur in die Geschichte dieses abenteuerlichen Mauersprungs der beiden ein, sondern auch in das kleine Universum junger ostdeutscher Intellektueller und Unangepasster aus der ersten Generation DDR-Geborener. Aus ihren heute sehr unterschiedlichen Perspektiven erzählen sie jene Ereignisse eines fast unglaublichen Kapitels ost-west-deutscher Geschichte.
Zu Gast: Anne Hahn (Zeitzeugin)
Moderation: Michael Wellmann (Leiter des Arbeitsbereichs Public History der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Gespräch über unangepasste Jugendliche in der DDR
Findet im Rahmen der XVI. Deutsch-Deutsche Filmtage: Von der Teilung zur Einheit statt.
DER EINTRITT ZU ALLEN VORFÜHRUNGEN IST FREI. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich verbindlich anzumelden und spätestens 10 min vor Beginn anwesend zu sein. Ansonsten verliert die Reservierung ihre Gültigkeit.