Veranstaltung
DER SPIONAGETUNNEL VON BERLIN
DOKUMENTARFILM (2011), 52 Min. + 4.Min.
Regie: Sam Benstead, Jonathan Hacker
Produktion: WDR
In den 1950er Jahren herrscht der Kalte Krieg zwischen Ost und West. Es kommt zu einer spektakulären Spionageaktion. Mitten in Berlin soll unbemerkt ein Tunnel bis unter den sowjetischen Sektor gegraben werden, um dort Telefonkabel aus dem sowjetischen Hauptquartier anzuzapfen und Telefonate nach Moskau abzuhören. Die versiertesten Spezialisten für schwierige Bauvorhaben vom Ingenieurskorps der US Army werden für die „Operation Gold“ eingeflogen. Im Februar 1955 ist es dann soweit: Die Telefonkabel sind in Reichweite. Britische Spezialisten müssen nun aus dem Wust von Kabeln die richtigen herausfinden und sie so manipulieren, dass niemand etwas merkt. Dann gibt es am 21. April 1956 einen Wassereinbruch, der die Sowjets dazu bringt, die Kabelschächte zu untersuchen – der Tunnel mit seiner Funktion wurde entdeckt.
UND: SPIONAGETUNNEL BERLIN-RUDOW
DOKUMENTARFILM (1997)
Regie: Frieder Salm
Produktion: Berliner Unterwelten e.V.
Gezeigt wird die Ausgrabung des Spionagetunnels im September 1997, Innenaufnahmen sowie die Bergung eines Teilstücks, das heute im AlliiertenMuseum in Berlin-Dahlem zu sehen ist. Durch das besondere Konzept des Berliner Unterwelten e.V. aus Vorträgen von ausgewiesenen Fachleuten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Erkundungen von authentischen Orten wird Geschichte auf anschauliche und multiperspektivische Weise vermittelt.
Zu Gast: Dietmar Arnold (Vorsitzender Berliner Unterwelten e.V.)
Moderation: Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs (Adj-Prof. der Syddansk-Universitet, Dänemark
Findet im Rahmen der XVI. Deutsch-Deutsche Filmtage: Von der Teilung zur Einheit statt.
DER EINTRITT ZU ALLEN VORFÜHRUNGEN IST FREI. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich verbindlich anzumelden und spätestens 10 min vor Beginn anwesend zu sein. Ansonsten verliert die Reservierung ihre Gültigkeit.