Veranstaltung
SPIELFILM (2021), 90 Min.
Regie: Ed Herzog
Produktion: REAL FILM Berlin GmbH
13. August 1961: Die Reisenden des Interzonenzugs von München nach Ost-Berlin ahnen zu Beginn ihrer Fahrt noch nicht, dass dieser Tag ihr Leben komplett verändern wird. Je mehr sich der Zug der innerdeutschen Grenze nähert, desto stärker wird eine unglaubliche Meldung zur Gewissheit: Heute setzt die DDR-Regierung ihren lang geleugneten Plan um, baut in Berlin eine Mauer und macht die Grenze zur Bundesrepublik dicht. Die Reisenden aus der DDR müssen innerhalb kürzester Zeit – nämlich in 3 1/2 Stunden, die der Zug noch bis an die Grenze braucht – die Entscheidung für ihr weiteres Leben treffen. Werden die überzeugte Kommunistin Marlis und ihr vom sozialistischen Regime enttäuschter Mann Gerd sich trennen und ihre Kinder auseinanderreißen? Werden die Sängerin Carla und ihre Band den beginnenden Erfolg im Osten gegen die fragile Mischung aus Freiheit und Ungewissheit im Westen tauschen? Gibt das ältere Ehepaar Melchior die Hoffnung und die Chance auf, den in Garmisch lebenden Sohn wiederzusehen? Wird Edith Salzmann, eine der ersten Lokführerinnen der DDR, den Zug über die Grenze zu seinem Zielbahnhof fahren?
Zu Gast: Prof. Robert Krause (Drehbuchautor, Autor, Produzent, Regisseur, Zeitzeuge)
Moderation: Dr. Ludwig Unger (Referatsleiter Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit)
Findet im Rahmen der XVI. Deutsch-Deutsche Filmtage: Von der Teilung zur Einheit statt.
DER EINTRITT ZU ALLEN VORFÜHRUNGEN IST FREI. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich verbindlich anzumelden und spätestens 10 min vor Beginn anwesend zu sein. Ansonsten verliert die Reservierung ihre Gültigkeit.