Veranstaltung
DOPING UND MENSCHENVERSUCHE IM DDR-SPORT
DOKUMENTARFILM (2015), 30 Min.
Regie: Andrea Schültke, Thomas Purschke
Produktion: WDR
Es war ein groß angelegter Menschenversuch – das staatlich geplante Doping im DDR-Sport. Auch vor minderjährigen Sportlerinnen und Sportlern machte es keinen Halt. Die Athleten bekamen nicht nur die üblichen Dopingpräparate. Sie mussten auch ohne ihr Wissen für Versuche mit Medikamenten herhalten, die nicht für den menschlichen Gebrauch freigegeben waren. Flankiert wurde das System von zum Teil brutalen weiteren sportmedizinischen Anwendungen. Das Ganze geschah ohne Rücksicht auf gesundheitliche Folgen und Verluste. Aktuell läuft ein politisches Verfahren: Für 2026 wurde ein Referentenentwurf für ein Gesetz zur verbesserten Entschädigung und Unterstützung von DDR-Dopingopfern angekündigt.
Zu Gast:
- Burkhard Bley (Landesbeauftragter für Mecklenburg- Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur),
- Dr. Jutta Braun (Historikerin, ZZF Potsdam),
- Katy Pohl (Dopingopfer)
Moderation: Gerd Naumann (Historiker)
Findet im Rahmen der XVI. Deutsch-Deutsche Filmtage: Von der Teilung zur Einheit statt.
DER EINTRITT ZU ALLEN VORFÜHRUNGEN IST FREI. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich verbindlich anzumelden und spätestens 10 min vor Beginn anwesend zu sein. Ansonsten verliert die Reservierung ihre Gültigkeit.