Veranstaltung
Charlotte Knobloch wurde 1932 in München geboren. Sie war sechs Jahre alt, als sie die Pogromnacht 1938 miterlebte. Den Holocaust überlebte sie unter falschem Namen bei der Familie einer ehemaligen Hausangestellten ihres Onkels. Nach dem Krieg blieb Charlotte Knobloch in Deutschland. Seit 1985 ist sie die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Von 2006 bis 2010 war sie zudem die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie ist eine entschiedene Kämpferin gegen Judenhass und Rechtsextremismus. Wenige Menschen haben das jüdische Leben in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten so entscheidend geprägt wie Charlotte Knobloch.
Moderiert wird das Gespräch von Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.
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Eine Anmeldung unter Angabe der Jahrgangsstufe und Anzahl der Schüler_innen im Kommentarfeld ist erforderlich. Wir empfehlen eine Teilnahme ab 14 Jahren.
Der FES-Leitfaden zu Vor- und Nachbereitung hilft Ihnen, das Zeitzeug_innengespräch in den Unterricht einzubetten. Sie finden Ihn hier