DAS ARGUTRAINING #WIeDER_SPRECHEN FÜR DEMOKRATIE
Im alltäglichen Miteinander treffen eine Vielzahl an Meinungen, Positionen und Werten aufeinander. Dadurch ergeben sich für das Zusammenleben Herausforderungen und Konflikte, die mit einer gesellschaftlichen Polarisierung einhergehen können. Dann heißt es plötzlich „Wir gegen die Anderen“. Dabei stehen absolute Wahrheitsansprüche einander gegenüber und die Kompromissbereitschaft ist gering. Doch wie kann dieser Zustand aufgelöst werden, damit wir einander im Alltag wieder zuhören, begegnen und konstruktiv miteinander diskutieren können? Denn es ist wichtig, auf Missstände, problematische Aussagen und unterschiedliche Positionen hinzuweisen, allerdings ohne das Gegenüber ebenfalls abzuwerten. Dafür braucht es eine veränderte, eine neue Kommunikationskultur!
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Ziel ist es, einen Weg zu finden, der es ermöglicht, Grenzen zu setzen, Missstände aufzuzeigen und die eigene Position deutlich zu machen, auf eine konstruktive Weise, die weniger konfrontativ ist und ein Miteinander auf Augenhöhe ermöglicht.
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„Die sind alle… !“ „Typisch die… !“ „Solche können nix… !“
Herabsetzende und ausgrenzende Äußerungen begegnen uns in der Schule, bei Familienfesten oder im Bus. Meist machen sie uns sprachlos. In dem Training wird geübt, wie man sich in solchen Situationen verhalten kann. Dabei werden folgende Fragen besprochen: Welche Meinung habe ich dazu? Was möchte ich tun? Wie kann ich widersprechen? Die Teilnehmenden lernen, welche Mechanismen bei Vorurteilen wirken. Sie üben Grenzen aufzuzeigen, zu widersprechen und mit anderen wieder ins Gespräch zu kommen. Ganz praktisch wird ausprobiert, wie bei herablassenden Äußerungen reagiert werden kann. Durch das Training wird eine demokratische Kommunikationskultur gefördert.
Zielgruppe: Jugendliche ab 8. Klasse
Dauer: 3 oder 6 Zeitstunden
Teilnehmendenzahl: mind. 8 bis max. 15
Ort: deutschlandweitIm ARGUTRAINING setzen sich Jugendliche mit Vorurteilen sowie Ausgrenzungsmechanismen auseinander. Sie erproben Strategien, wie sie auf abwertende und diskriminierende Aussagen reagieren können. Ziel des ARGUTRAININGS ist es, Wege aufzuzeigen, die eigene Meinung zu vertreten und dabei mit anderen im Gespräch zu bleiben.
Die Jugendlichen werden von zwei ausgebildeten Coaches von Gegen Vergessen – für Demokratie e. V. angeleitet.
Der Aufbau des Trainings sieht vor, dass nach einem Sensibilisierungsteil die eigene Haltung trainiert wird. Darauf folgt die Beschäftigung mit Handlungsmöglichkeiten. Je nach Alter und Bedarf der Zielgruppe kann das Training angepasst werden.
Um das Engagement von interessierten Jugendlichen zu fördern, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen wollen, finden die Trainings auf freiwilliger Basis statt.
Die Übernahme der Kosten ist abhängig von den vorhandenen Fördermitteln, dem Schultyp und der Art der Institution. Bitte fragen Sie direkt bei uns nach.
Orientiert an einem wertschätzenden Umgang, den Ansätzen der gewaltfreien Kommunikation und der systemischen Beratung werden in diesem Training ganz praktische Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.
Ob für Ehrenamtliche in Vereinen und anderen Organisationen oder für pädagogische Fachkräfte in Schule und außerschulischer Bildung – wir freuen uns, für Sie und Ihre Gruppe ein Training zur Stärkung der konstruktiven Kommunikation durchzuführen.
Zielgruppe: Erwachsene, pädagogische Fachkräfte
Dauer: 3 oder 6 Zeitstunden
Teilnehmendenzahl: mind. 7 bis max. 15
Ort: deutschlandweitDas Training kann auch online stattfinden, aufgeteilt auf mehrere Tage (2x 3 Zeitstunden oder 3×2 Zeitstunden).
Ziel ist es, in den Erfahrungsaustausch zu gehen und Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Es werden Kommunikationsstrategien aufgezeigt, die helfen, den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen, Grenzen zu begründen, Wertekonflikte aufzuzeigen, mit dem Gegenüber ins Gespräch zu kommen und Betroffene zu stärken. Die Fortbildung kann an den Bedarf und das Interesse der Teilnehmenden angepasst werden
Die Trainings werden von zwei ausgebildeten Coaches von Gegen Vergessen – für Demokratie e. V. angeleitet.
Die Fortbildung umfasst unter anderem folgende Inhalte:
- Sensibilisierung für Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung
- Reflexion der eigenen (beruflichen) Haltung
- Bearbeitung von Praxisbeispielen aus dem eigenen (Berufs-)Alltag
- Kennenlernen und Erproben kommunikativer Handlungsmöglichkeiten
Die Übernahme der Kosten ist abhängig von den vorhandenen Fördermitteln und der Art der Institution. Bitte fragen Sie direkt bei uns nach.
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